15. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2018

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Vereinsmitglieder, Interessierte und Referenten in Herford zur Jahrestagung des Vereins. Die ersten Teilnehmenden trafen sich bereits am Freitagabend zum Abendessen und einem ersten Informationsaustausch.

Tag 1

Der offizielle Teil der Tagung begann am Samstagmorgen mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Sielaff, der Vorstellung der Agenda für die Tagung, Grüßen der verhinderten Gäste und dem Gedenken an verstorbene Mitglieder.

Vortrag

Danach hielt Michael Kallas seinen Vortrag mit dem Thema „Wo genau lebten unsere Vorfahren?“. Der Vortrag basierte auf der Familienchronik der Familie Lüttschwager und lieferte Hinweise darauf, wie man mit Informationen aus dem Lastenausgleichsamt in Bayreuth und aus alten Grundbuchunterlagen (alte Bezeichnung: Mutterrolle) Ortsangaben in Chroniken überprüfen kann und „nebenbei“ auch noch Eindrücke über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Vorfahren gewonnen werden können. Anschließend gab es ausreichend Zeit, eine Auswahl der Bibliothek des Vereins zu sichten und in persönlichen Gesprächen Erfahrungen auszutauschen.

Ausflug

Am Nachmittag wurde eine weitere Tradition der Ostpommern-Tagungen gepflegt. Der obligatorische Ausflug führte uns dieses Mal zur Porta Westfalica. Das Ziel war das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dort erwartete die Teilnehmenden eine interessante Führung mit vielfältigen Informationen zur Entstehung des Denkmals und der Geschichte des Denkmals und seiner Umgebung von der Eröffnung bis heute.

Nach dem Abendessen folgte die Mitgliederversammlung des Vereins. Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten des abgelaufenen Geschäftsjahres, die für die Zukunft geplanten Vereinsaktivitäten und die finanzielle Situation des Vereins.

Tag 2

Am Sonntagmorgen wurde das Tagungswochenende mit einem Vortrag von Herrn Goitowski mit dem Thema „Leitfaden Familienchronik“ fortgesetzt. Herr Goitowski berichtete über seine Erfahrungen bei der Erstellung von Familienchroniken und gab Hinweise zur Gestaltung von Chroniken, die ihren Schwerpunkt in der Geschichte einer Familie haben. Thematisiert wurden neben dem Stammbaum weitere Kapitel, die für eine Chronik interessant sein könnten, Datenschutz- und Ethik-Aspekte und Herausforderungen, die zu bedenken und bewältigen sind, wenn das Werk zu Papier gebracht werden soll.

Nach diesem Vortrag wurde die Tagung mit dem Dank des Vorstands an die Vortragenden und Teilnehmenden beendet.