22. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2025

Wie in jedem Jahr eröffnete der 1. Vorsitzende des Vereins am Samstagmorgen die Tagung mit der Vorstellung der Agenda, den Grußworten der abwesenden Vereinsmitglieder, Hinweisen zur Organisation der Tagung und dem Ausflug am Samstagnachmittag.

Herr Sielaff begrüßte in diesem Jahr erstmalig Frau Dr. Elke Bauer, Leiterin der Dokumentensammlung des Herder-Instituts in Marburg. Sie widmete sich in ihrem Vortrag zum Thema „Das Herder-Institut und seine Pommernbestände“ den Informationen und Beständen, die das Herder Institut zu Recherchen in und über Pommern anbietet.

Nach dem Gastvortrag gab es die obligatorische Fragestunde, in der die Anwesenden Fragen zu Herausforderungen in der eigenen Forschung stellen konnten. So wurden z.B. mehrere alte Dokumente vorgestellt und transkribiert.

Nach der Mittagspause fuhren die Tagungsgäste in die Herforder Innenstadt, wo unser Gästeführer, Herr Bewersdorf schon auf uns wartete. Wir starteten in der Abteistraße und wurden durch die Markthalle zunächst zum Münsterkirchplatz geführt, wo wir einiges über Ausgrabungen im „Archäologischen Fenster“ zum Herforder Damenstift und dessen Geschichte im Mittelalter sehen und hören könnten.

Nach dem Besuch des Münsters führte uns der Weg durch die „Mausefalle“ zum Neuen Markt und weiter über die Aa-Brücke zum Gänsemarkt. Zwischendurch gab es einen interessanten Mix an Informationen über Häuser, Menschen, Kunstwerke und Begebenheiten aus Herford.

Abends führte der Verein die obligatorische Mitgliederversammlung durch, in deren Verlauf der Vorstand über die Vereinstätigkeiten der vergangenen 12 Monate, die finanzielle Situation und die geplanten Aktivitäten für den nachfolgenden Berichtszeitraum berichtete.

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag von Herrn Goitowski zum Thema „KI – mit neuen Werkzeugen genealogische Fragen beantworten

und den genealogischen Alltag gestalten“. Nach einer kurzen Einführung mit grundsätzlichen Informationen zur Nutzung von KI-Lösungen und Beschreibung der viele Facetten von KI-Lösungen (Textanalyse, -erstellung, Datenanalyse, Bilderstellung-, optimierung, u.v.n.) wurden anhand von praktischen Beispielen die Möglichkeiten aufgezeigt, die man heute schon mit den vorhandenen KI-Assistenten wie Copilot (Microsoft), Gemini (Google) und anderen Tools zur Verfügung hat.

Herr Goitowski demonstrierte unter anderem, wie man alte, ausgeblichene Schwarz-Weiß-Bilder in modern wirkende Farbbilder verwandeln kann, wie man Bewegung in ein Portraitfoto bekommt oder wie man mit Hilfe eines KI-Assistenten lange, unübersichtliche Dokumente zusammenfassen kann und sich Namenslisten aus einem Dokument heraus erstellen lassen kann. 

Nach dem Vortrag endete die 22. Jahrestagung des Vereins mit einer kurzen Verabschiedung des ersten Vorsitzenden, u.a. mit dem Hinweis auf die nächste Veranstaltung im Oktober 2026.

21. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2024

Wie in jedem Jahr eröffnete der 1. Vorsitzende des Vereins am Samstagmorgen die Tagung mit der Vorstellung der Agenda, den Grußworten der abwesenden Vereinsmitglieder und Hinweisen zur Organisation der Tagung.

Gastvortrag

Der erste Tagungsordnungspunkt war der Gastvortrag von Herrn Dr. phil. Sandor Krause vom EDGM (Erstes Deutsches Genealogiemuseum) in Essen.
Das Museum in Essen-Überuhr wird von ihm selbst geführt und bietet Anfängern und Fortgeschrittenen Hilfen für die eigenen Forschungen. Vorgestellt und beschrieben werden die unterschiedlichen Visualisierungen in der Ahnenforschung, wie z.B. Ahnentafeln, Sanduhrdiagrammen oder Stammfolgen und Quellengruppen, wie z.B. Familienstammbücher, Grabsteine oder Urkunden und deren Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten.
Herr Krause wies darauf hin, dass Genealogen auch diverse Hilfswissenschaften für ihre Forschungen nutzen sollten. Das Museum geht z.B. auf die Siegel- (Sphragistik) und Schriftkunde (Paläografie) ein, liefert Hinweise zur Namenskunde (Onomastik) und Zeitkunde (Chronologie).
Forschende, die über die üblichen Quellen wie Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden der Standesämter und Kirchenbücher nicht weiterkommen, können sich über weitere Quellen wie z.B. Familienstammbücher, Grabsteine, weitere Urkunden informieren.
Neben der Sichtung der Informationen im Museum selbst, bietet Herr Krause auch Exkursionen mit genealogischem Hintergrund in Essen an, unterstützt beim Transkribieren und Übersetzen von Schriften.
Im zweiten Teil des Vortrags stellte Herr Krause einige seiner Forschungsergebnisse vor. Das Museum hat einen umfangreichen Bestand an Kirchenbüchern aus Mülheim, die von Herrn Krause ausgewertet wurden. Die ältesten Kirchenbücher stammen aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Kirchspiele bestanden aus sehr vielen, teilweise recht großen, Ortschaften, was zu umfangreichen Büchern führte. Eine weitere Besonderheit besteht in der über große Zeiträume sehr knappe
Dokumentation der kirchlichen Handlungen. Es sind nicht immer alle Beteiligten in den Eintragungen erwähnt, was die Genealogie erschwert. Bezüge zwischen Heirats- und Geburtseinträgen sind nicht immer einfach herzustellen und Herr Krause ging in seinem Vortrag darauf ein, wie er mit dieser Problemstellung umgeht.

Im folgenden Programmpunkt hatten die Anwesenden Gelegenheit zum Austausch und der Recherche in einigen vom Verein bereitgestellten Schriften, Büchern und Karten. Herr Sielaff und Herr Goitowski nutzten die Gelegenheit und stellten Urkunden vor, die bisher nicht vollständig transkribiert werden konnten. Zusammen mit den anderen Teilnehmenden konnten die offenen Fragen schnell geklärt werden.

Ausflug nach Minden

Nach der Mittagspause fuhren die Tagungsgäste dann nach Minden, um dort an einer Führung im dortigen Preußen-Museum teilzunehmen. Im Rahmen des interessanten und unterhaltsamen Rundgangs in einer fast 200 Jahre alten Defensionskaserne gab es vielfältige Informationen über die Aktivitäten der Preußen auf See und die Versuche des Königreiches, Kolonien aufzubauen und Forschungsexpeditionen zu organisieren.

Abends führte der Verein die obligatorische Mitgliederversammlung durch, in deren Verlauf der Vorstand über die Vereinstätigkeiten der vergangenen 12 Monate, die finanzielle Situation und die geplanten Aktivitäten für den nachfolgenden Berichtszeitraum berichtete.

Am Sonntag stellte Herr Sielaff in einem Vortrag neue Erkenntnisse seiner Forschungen zum Thema „Höfe und Familien der Altbüdner in Altschlawe“ vor.

Die Zuhörenden erfuhren zunächst etwas über verschiedene Berufsbezeichnungen, die man in Altschlawer Unterlagen findet:

Altbüdner
Die Forschungen in Altschlawe zeigen die Regel, dass es sich hier um einen Büdner handelt, der bereits vor der Bauernbefreiung (ab ca. 1807) seinen Titel hatte.

Neubüdner
Im Gegensatz zum Altbüdner hat der Büdner seinen Status erst nach der Bauernbefreiung erhalten.

Lasswirtschaft
Dieser Begriff bezeichnet das wirtschaftliche Verhältnis zwischen dem Grundbesitzer und dem Bauern. Kennzeichnend war ein jederzeit vom Grundherrn kündbares Nutzungsrecht (Lassrecht) der Höfe.

Anschließend ging es um die Unterschiede zwischen den Bauern, Kossäten, Käthnern und Büdnern. Diese Bezeichnungen sind zumindest in Altschlawe etabliert. In anderen Gegenden wurden und werden abweichende Schreibweisen und Worte für diese Begriffe verwendet.
Nach dieser Begriffsklärung ging Herr Sielaff näher auf die Alt- und Neubüdner in Altschlawe ein. Er wies u.a. darauf hin, dass die Akten zur Generalverpachtung des Rügenwalder Amtes vielfältige Informationen, z.B. in Mühlenlisten, Prästationstabellen liefern.
Am Beispiel eines Kathenbriefes eines Hofes der Familie Mademann erläuterte Herr Sielaff, dass diese Quelle aufzeigt, wem der Hof gehört, wie das Haus beschaffen ist und auch das Umfeld (der Garten) wird beschrieben.
Nach Gründung eines Büdnerhofes hatte der Büdner drei Freijahre, in denen er keine Abgaben zu entrichten hatte. Der Begriff der Freijahre wird teilweise auch in Akten (Prästationstabelle o.ä.) erwähnt und kann eine Hilfe bei der zeitlichen Eingrenzung der Hofgründung sein.

20. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2023

Der offzielle Teil der Tagung startete am Samstag mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Sielaff.

Er begrüßte neben den wieder zahlreich erschienenen Mitgliedern die diesjährige Gastrednerin, Frau Krause vom Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStAPK), Gäste von genealogischen Vereinen und richtete die Grüße von Mitgliedern aus, die aus verschiedenen Gründen nicht an der Tagung teilnehmen konnten.

Gastvortrag

Frau Krause lieferte in ihrem Vortrag umfangreiche Hinweise für die Vorbereitung und Durchführung eines Besuchs des GStAPK, wie z.B. Sichtung von Findbüchern, den Online-Katalogen, Ermittlung von Signaturen und Bestellung von Archivalien, damit diese rechtzeitig zum Archivbesuch in Berlin-Dahlem zur Verfügung stehen.

Im zweiten Themenbereich beschrieb sie Bestände, die Informationen zu Pommern enthalten können.

Nach dem Vortrag hatten die Anwesenden erneut Gelegenheit zum Austausch und der Recherche in einigen vom Verein bereitgestellten Schriften, Büchern und Karten.

Ausflug

Nach der Mittagspause fuhren die Tagungsgäste dann nach Detmold, um an einer Führung im dortigen Freilichtmuseum teilzunehmen. Im Rahmen des interessanten und unterhaltsamen Rundgangs auf dem weitläufigen Museumsgelände gab es vielfältige Informationen z.B. zum bäuerlichen Leben im 18. und 19. Jahrhundert, dem Aufbau und der Nutzung eines Hallenhauses und Redewendungen aus der Zeit, die sich bis in die Neuzeit erhalten haben.

Abends führte der Verein die obligatorische Mitgliederversammlung durch, in deren Verlauf der Vorstand über die Vereinstätigkeiten der vergangenen 12 Monate, die finanzielle Situation und die geplanten Aktivitäten für den nachfolgenden Berichtszeitraum berichtete.

Am Sonntag stellte Herr Sielaff in seinem Vortrag die interessanten Erkenntnisse und Vorgehensweise seiner Forschungen zu zwei Höfen in Altschlawe vor, die Teil eines mehrjährigen Streits zwischen dem Bauern Böttcher und verschiedenen Behörden und Gerichten der preußischen Administration waren.

Der Vortrag, der mangels Kirchenbüchern und Personenstandsunterlagen hauptsächlich auf Informationen aus Grundakten basierte, machte auf sehr eindrucksvolle Weise deutlich, dass Grundakten eine äußerst informative Quelle sind, die es ermöglichen, die eigene Ahnenforschung fortzusetzen, auch wenn es keine Standesamtsunterlagen und Kirchenbücher (mehr) gibt.

19. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2022

Tag 1

Der offizielle Teil der Tagung startete am Samstag mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Sielaff. Er begrüßte den Gastredner, Vertreterinnen und Vertreter befreundeter genealogischer Vereine und natürlich die Vereinsmitglieder.

Anschließende startete Jos Kaldenbach seinen Vortrag über die Ostindische Compagnie und mögliche Bezüge zu Pommern.

Er berichtete über das Geschäftsmodell der Ostindischen Compagnie, die Umstände, die die Menschen zur Seefahrt brachten, das Leben an Bord und von Recherchemöglichkeiten in niederländischen Archiven.

Nach diesem sehr informativen Einstieg in die Jahrestagung und der Mittagspause starteten die Tagungsgäste zu einer Exkursion in die Museumsschule Hiddenhausen.

In einem ausführlichen Vortrag wurde zunächst die Geschichte des Schulgebäudes und Schulwesens in Hiddenhausen erläutert. Anschließend bekamen die Tagungsgäste einen sehr lebendigen Eindruck vom Schulleben in einer preußischen Dorfschule vor 200 Jahren in Form eines nachgestellten Unterrichts.

Die „Schülerinnen und Schüler“ erlebten, wie man auf einer Schrifttafel die deutsche Schrift erlernte, wie die Grundrechenarten vermittelt wurden und mit welchen Strafen die Kinder zu rechnen hatten, wenn sie sich nicht an die (strengen) Regeln hielten.

Nach der Rückkehr gab es dann im Rahmen des Teilnehmerforums die Gelegenheit, verschiedene Fragen in großer Runde zu besprechen.

Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildete dann die obligatorische Mitgliederversammlung des Vereins.

Tag 2

Der 2. Tagungstag begann mit dem Vortrag „ Ahnenforschung in Gutsdörfern – irgendetwas findet man immer“

Herr Sick beschrieb in seinem Vortrag Möglichkeiten zur Ermittlung von genealogischen Daten und Erkenntnissen ohne Kirchenbücher. Anhand eines konkreten Falles beschrieb er, wie man durch die Kombination von Kirchenbüchern, Grundakten, Testamenten und Testamentseröffnungen doch noch zum Ziel kommen kann, obwohl keine Kirchenbücher als Nachweis für Geburt, Taufe, Hochzeit oder Tod zur Verfügung stehen.

Der Vortrag machte deutlich, dass man fehlende oder unvollständige Kirchenbücher durchaus mit Hilfe von Informationen, die in der Regel nur in Archiven angeboten werden, viel Geduld und Spürsinn kompensieren kann.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die neuen Eindrücke mit den anderen Gästen zu diskutieren.

18. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2021

Im Oktober fand – mit leichten coronabedingten Einschränkungen – bereits die 18. Jahrestagung des Vereins statt.

Wie auch in den Vorjahren fand sich bereits am Freitagabend ein Großteil der Tagungsgäste zum gemeinschaftlichen Abendessen ein. Die Wiedersehensfreude war groß und der übliche Erfahrungsaustausch begann bereits während des Abendessens.

Der 1. Tag

Der erste Tagungstag begann mit einem interessanten Vortrag von Sebastian Schröder (Universität Münster) mit dem Thema „Die Kriegs- und Domänenkammern in Pommern und Westfalen – zu Geschichte und Eigenarten einer preußischen Behörde des 18. Jahrhunderts. Er stellte unter anderem die auch für Genealogen und Heimatforscher interessanten und hilfreichen Informationen vor, die von den Kriegs- und Domänenkammern erfasst und dokumentiert wurden.

Im Anschluss wurden noch einige Fragen aus dem Forum vom Vortragenden beantwortet.

Im Anschluss hatte der Vorstand eine offene Fragerunde vorgesehen, in der einzelne Fragen aus dem Forum (z.B.: Erfahrungen und Interesse an Online-Veranstaltungen, Erfahrungen mit Entnazifizierungsunterlagen) gestellt und diskutiert wurden.

In der Mittagspause wurde bereits die Anreise zum nächsten Tagesordnungspunkt organisiert. Alle Teilnehmenden machten sich danach in Fahrgemeinschaften auf den kurzen Weg nach Bückeburg. Ziel der diesjährigen Exkursion war das Schloss Bückeburg. Auf dem kurzen Fußweg vom Parkplatz zum Schloss konnte man noch den strahlendem Sonnenschein genießen. Anschließend gab es eine Führung durch mehrere Räume (u.a. Kapelle, Ballsaal, Goldener Salon) und viele interessante Informationen zu den einzelnen Räumen, der Geschichte der Schlosses und seinen Besitzern.

Nach der Rückkehr gab es noch etwas Zeit zum Fachsimpeln, Recherchieren und Ausruhen, bevor es dann erst zum Abendessen ging. Der lange Tagungstag endete dann mit der Jahrestagung der Vereinsmitglieder.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung berichtete Herr Sielaff über die Aktivitäten zum Aufbau einer „Neuen Ostpommern-Datenbank“. Die bisherige Datenbank wird modernisiert und mit neuen Datenbeständen ergänzt. Im Zentrum der Datenbank, die in naher Zukunft in der Start-Version den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen wird, geht es um die Mühlenlisten, Kirchenbuch- und Standesamtsdaten des Kreises Schlawe (Trauungen) sowie die Auswertung der Amtsblätter.

Der 2. Tag

Der 2. Tagungstag begann mit einem Vortrag von Herrn Kallas zum Thema „Die Tageszeitung – eine zu Unrecht vernachlässigte Quelle der Orts- und Familienforschung.“ Es ging um Recherchemöglichkeiten in pommerschen Kreisblättern am Beispiel des Schlawer Kreisblattes. Vorgestellt wurde, wie und wo man (auch online) in Tageszeitungen recherchieren kann und welche vielfältigen genealogischen Informationen man – mit etwas Glück und Geduld – aus den Kreisblättern gewinnen kann.

17. Jahrestagung des Vereins Ostpommern e. V. 2020

Eine Jahrestagung in Zeiten von Corona zu organisieren ist schon eine besondere Herausforderung. Als im Frühsommer die Vorbereitungen für die Tagung begannen, konnte niemand sagen, was uns im Herbst erwartet. Und so wurde auch im Vorstand durchaus kontrovers diskutiert, wie und ob man die Tagung durchführen sollte.

Am Ende wurden die Vereinsmitglieder termingerecht eingeladen und eine Tagung mit der bekannten und beliebten Struktur angeboten.

Nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen und einem ersten Erfahrungsaustausch am Freitagabend, begann am Samstagvormittag um 10 Uhr der offizielle Teil der Tagung mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden, der Vorstellung der Agenda – und aus gegebenem Anlass – die Sicherheitshinweise zum Thema Corona für die Tagung.

Der erste Vortrag wurde von der Gastrednerin Beate Stüber gehalten. Frau Stüber wurde schon zum zweiten Mal für einen Vortrag engagiert. Dieses Mal gab sie Tipps, wie Genealogen Ordnung in ihre Aufzeichnungen bringen können.

Sie gab z.B. Anregungen zur Strukturierung der Dateiablage auf der Festplatte oder zur farblichen Codierung von Unterlagen, um die vielfältigen Informationen schnell und einfach wiederzufinden. Auf einem Tisch stellte sie auch dekorative selbst gebastelte Beispiele zur Darstellung der Forschungsergebnisse vor.

Nach dem Vortrag hatten die Tagungsgäste wieder Zeit zum Informationsaustausch.

Es folgte die gemeinsame Ausfahrt, die uns in diesem Jahr nach Bodenwerder führte. Die längere Autofahrt hatte sich gelohnt, denn in diesem kleinen Städtchen wohnte ein sehr berühmter Mann, dessen Leben und Wirken uns von der Leiterin des Münchhausen-Museums in einem sehr ausführlichen Vortrag näher gebracht wurde. Die Rede ist natürlich vom Baron von Münchhausen, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt.

Nach der Rückkehr aus Bodenwerder genossen alle Gäste das Angebot des Hotelrestaurants, bevor dann kurz nach 20 Uhr die Hauptversammlung des Vereins Ostpommern e. V. stattfand. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die satzungsgemäße Wahl des Vorstands durchgeführt. Es wurden alle drei Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Am Sonntagvormittag berichtete Herr Sielaff von seinen Aktivitäten und Erkenntnissen im Rahmen der Analysen von Fotos aus Altschlawe.

In seinem Vortrag stellte er dar, mit welchen Techniken und Methoden er Gebäude und Menschen auf den alten Fotos analysiert hat, um am Ende neue Erkenntnisse zu gewinnen, aber auch, welche Herausforderungen diese Aufgabe beinhaltet.

17. Jahres-Tagung des Vereins Ostpommern e. V. 2019

Eine Jahrestagung in Zeiten von Corona zu organisieren ist schon eine besondere Herausforderung. Als im Frühsommer die Vorbereitungen für die Tagung begannen, konnte niemand sagen, was uns im Herbst erwartet. Und so wurde auch im Vorstand durchaus kontrovers diskutiert, wie und ob man die Tagung durchführen sollte.

Am Ende wurden die Vereinsmitglieder termingerecht eingeladen und eine Tagung mit der bekannten und beliebten Struktur angeboten.

Nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen und einem ersten Erfahrungsaustausch am Freitagabend, begann am Samstagvormittag um 10 Uhr der offizielle Teil der Tagung mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden, der Vorstellung der Agenda – und aus gegebenem Anlass – die Sicherheitshinweise zum Thema Corona für die Tagung.

Der erste Vortrag wurde von der Gastrednerin Beate Stüber gehalten. Frau Stüber wurde schon zum zweiten Mal für einen Vortrag engagiert. Dieses Mal gab sie Tipps, wie Genealogen Ordnung in ihre Aufzeichnungen bringen können.

Sie gab z.B. Anregungen zur Strukturierung der Dateiablage auf der Festplatte oder zur farblichen Codierung von Unterlagen, um die vielfältigen Informationen schnell und einfach wiederzufinden. Auf einem Tisch stellte sie auch dekorative selbst gebastelte Beispiele zur Darstellung der Forschungsergebnisse vor.

Nach dem Vortrag hatten die Tagungsgäste wieder Zeit zum Informationsaustausch.

Nach der Rückkehr aus Bodenwerder genossen alle Gäste das Angebot des Hotelrestaurants, bevor dann kurz nach 20 Uhr die Hauptversammlung des Vereins Ostpommern e. V. stattfand. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die satzungsgemäße Wahl des Vorstands durchgeführt. Es wurden alle drei Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Es folgte die gemeinsame Ausfahrt, die uns in diesem Jahr nach Bodenwerder führte. Die längere Autofahrt hatte sich gelohnt, denn in diesem kleinen Städtchen wohnte ein sehr berühmter Mann, dessen Leben und Wirken uns von der Leiterin des Münchhausen-Museums in einem sehr ausführlichen Vortrag näher gebracht wurde. Die Rede ist natürlich vom Baron von Münchhausen, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt.

Am Sonntagvormittag berichtete Herr Sielaff von seinen Aktivitäten und Erkenntnissen im Rahmen der Analysen von Fotos aus Altschlawe.

In seinem Vortrag stellte er dar, mit welchen Techniken und Methoden er Gebäude und Menschen auf den alten Fotos analysiert hat, um am Ende neue Erkenntnisse zu gewinnen, aber auch, welche Herausforderungen diese Aufgabe beinhaltet.