Gruppenfoto vor dem Münchhausen-Museum

17. Jahres-Tagung des Vereins Ostpommern e. V. 2019

Eine Jahrestagung in Zeiten von Corona zu organisieren ist schon eine besondere Herausforderung. Als im Frühsommer die Vorbereitungen für die Tagung begannen, konnte niemand sagen, was uns im Herbst erwartet. Und so wurde auch im Vorstand durchaus kontrovers diskutiert, wie und ob man die Tagung durchführen sollte.

Am Ende wurden die Vereinsmitglieder termingerecht eingeladen und eine Tagung mit der bekannten und beliebten Struktur angeboten.

Nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen und einem ersten Erfahrungsaustausch am Freitagabend, begann am Samstagvormittag um 10 Uhr der offizielle Teil der Tagung mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden, der Vorstellung der Agenda – und aus gegebenem Anlass – die Sicherheitshinweise zum Thema Corona für die Tagung.

Der erste Vortrag wurde von der Gastrednerin Beate Stüber gehalten. Frau Stüber wurde schon zum zweiten Mal für einen Vortrag engagiert. Dieses Mal gab sie Tipps, wie Genealogen Ordnung in ihre Aufzeichnungen bringen können.

Sie gab z.B. Anregungen zur Strukturierung der Dateiablage auf der Festplatte oder zur farblichen Codierung von Unterlagen, um die vielfältigen Informationen schnell und einfach wiederzufinden. Auf einem Tisch stellte sie auch dekorative selbst gebastelte Beispiele zur Darstellung der Forschungsergebnisse vor.

Nach dem Vortrag hatten die Tagungsgäste wieder Zeit zum Informationsaustausch.

Nach der Rückkehr aus Bodenwerder genossen alle Gäste das Angebot des Hotelrestaurants, bevor dann kurz nach 20 Uhr die Hauptversammlung des Vereins Ostpommern e. V. stattfand. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die satzungsgemäße Wahl des Vorstands durchgeführt. Es wurden alle drei Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Es folgte die gemeinsame Ausfahrt, die uns in diesem Jahr nach Bodenwerder führte. Die längere Autofahrt hatte sich gelohnt, denn in diesem kleinen Städtchen wohnte ein sehr berühmter Mann, dessen Leben und Wirken uns von der Leiterin des Münchhausen-Museums in einem sehr ausführlichen Vortrag näher gebracht wurde. Die Rede ist natürlich vom Baron von Münchhausen, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt.

Am Sonntagvormittag berichtete Herr Sielaff von seinen Aktivitäten und Erkenntnissen im Rahmen der Analysen von Fotos aus Altschlawe.

In seinem Vortrag stellte er dar, mit welchen Techniken und Methoden er Gebäude und Menschen auf den alten Fotos analysiert hat, um am Ende neue Erkenntnisse zu gewinnen, aber auch, welche Herausforderungen diese Aufgabe beinhaltet.